«Der Schwarzfärber» von Christina Welter

Finn zieht mit seiner Mutter in ein merkwürdiges, altes Haus. Nachts entdeckt er einen verborgenen Gang. Er klettert hoch auf einen Dachboden, wo ihn ein dunkles, schwarzes Geheimnis erwartet. Ein filmisches «Schreckmümpfeli».

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«Der Schwarzfärber»

16 min, aus CH:Filmszene vom 26.10.2015

Stanley Kubricks «The Shining» löste bei Christina Welter die Faszination am Genre «Horror» aus. Der Nervenkitzel fasziniert sie und das einfache Prinzip, wie Ängste und Abgründe des Menschen angesprochen werden.

Gedanken zur Produktion von Christina Welter

Filmkulisse im Studio

Bildlegende: «Schwarzfärber»: Filmkulisse im Studio. zVg

«Auf einem anderen Filmset hatte ich mit einem Ohr zugehört, als ein Statist jemandem ausführlich vom Färberberuf erzählte. Vielleicht hat mich das auf die Idee gebracht? Andererseits war es auch die Suche nach der Herkunft von schwarzer Farbe. Gerne recherchiere ich frei im Internet über sachliche Themen, das bringt mich auf weitere Ideen. Darunter können auch geschichtliche oder naturwissenschaftliche Inputs sein.

Während der Produktion war es eine der grössten Herausforderungen, sowohl im Studio als auch auf Original-Locations zu drehen. Der ganze Aufbau des Kinderzimmers im Studio, mit wechselbaren Wänden, war ausstattungstechnisch sehr aufwändig. Es war aber sehr toll, all diese Möglichkeiten nutzen zu können.»

Christina Welter

Bildlegende: Christina Welter zVg

Die Regisseurin

Christina Welter studiert Film mit der Vertiefung Kamera an der Zürcher Hochschule der Künste. Aufgewachsen ist sie im Kanton St.Gallen, wo sie 2011 die Matura mit Schwerpunkt Musik abschloss. Darauf folgten Praktika als Gestaltungs- und Sprachlehrerin, sowie der gestalterische Vorkurs, und ein Praktikum bei einer Filmproduktionsfirma.

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