«Salem» von Gabriela Kvet

Eine Wohnung voller Kameras und ein gekränkter Kater werden zu Monas schlimmstem Alptraum. Wer beobachtet wen? Ein filmisches «Schreckmümpfeli».

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«Salem»

11 min, aus CH:Filmszene vom 26.10.2015

Das Genre Horror war für Gabriela Kvet bis zu diesem Projekt ein bewusst unerforschtes Thema gewesen. Auslöser für diese Zurückhaltung war der Film «The Ring» von Gore Verbinski, hatte sie doch den Film als zwölfjährige gesehen und danach wochenlang nicht mehr richtig schlafen können.

Während des Vorbereitungsseminar für die Zusammenarbeit mit dem SRF verschwand der falsche Respekt und machte dem Interesse an Horror und seinen Mechanismen Platz.

Erinnerungen von Gabriela Kvet an die Drehtage

Katze

Bildlegende: Kater Salem. zVg

«Die Arbeit mit einem echten Tier schien mir schon während der Drehbuchphase der reale Horror zu sein. Bereits bei der Suche nach einem geeigneten Tiertrainer stellten sich die ersten Hürden, denn Katzen gelten grundsätzlich als unkonditionierbar. Zusammen mit dem Kameramann und der Regieassistentin bereiteten wir den gefürchteten Tag gründlich vor. Gut geschlafen hat in der Nacht davor wohl keiner von uns. Die Tiertrainerin konnte uns glücklicherweise viele Ängste nehmen, indem sie sich am Set ausserordentlich kooperativ zeigte. Dass sie mit ihrem eigenen Haustier arbeitete, war ein weiterer, grosser Vorteil.»

Portrait Gabriela Kvet

Bildlegende: Gabriela Kvet zVg

Die Regisseurin

Gabriela Kvet, geboren 1991 in Zürich, besuchte nach der Matura das gestalterische Propädeutikum in Zürich und begann anschliessend ein Dokumentarfilmstudium in Luzern. Seit 2013 studiert sie an die ZHdK, da sie im Spielfilm mehr Möglichkeiten und Interessen findet. Nach dem Abschluss möchte sie als Script Supervisor arbeiten.

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