«Trace Fear» von Yanik Soland und Tobija Stuker

Ein Mann steht vor einem Leichenberg. Mit der Taschenlampe geht er der Spur des Verursachers nach. Die Spur: verlorene Relikte aus «Schreckmümpfeli»-Erzählungen. Der Verursacher: undefinierbar. Die Verfolgung: Ein Horrortripp durch
verstörende Räume. Ein filmisches «Schreckmümpfeli».

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«Trace Fear»

7:03 min, aus CH:Filmszene vom 26.10.2015

In «Trace Fear» versuchte das Regie-Duo, bereits vorhandene «Schreckmümpfeli»-Geschichten zu personifizieren. Im Film schlüpft das Publikum in die Haut eines SRF-Mitarbeiters, der in den Räumlichkeiten des SRF Hörspielstudios in Basel die Spur eines Wesens verfolgt, das blutige Spuren hinterlässt, die auf effektive Schreckmümpeli anspielen.

Gedanken zur Produktion von Yanik Soland und Tobija Stuker

Während der Dreharbeiten im Hörspielstudio Basel.

Bildlegende: Während der Dreharbeiten im Hörspielstudio Basel. zVg

«In der Kunst fasziniert uns oft das Unheimliche und perverse Böse. Der Horrorfilm ist ein Genre, das uns anzieht und gleichzeitig abstösst. Je nach Verfassung können wir aber - völlig kalt - die gezeigte Brutalität im Bild vergessen und uns dafür mehr etwa auf die oftmals sehr eindrücklichen Filmsettings fokussieren…

Unser Film soll eine Art Hommage ans «Schreckmümpfeli» rechtzeitig zur Feier seines 40 jährigen Jubiläums sein».

Die Regisseure

Yanik Soland und Tobija Stuker

Bildlegende: Yanik Soland und Tobija Stuker zVg

Tobija Stuker, geboren 1988. Lebt und arbeitet in Basel. Freischaffender Musik- und
Kunstschaffender.

Yanik Soland, geboren 1990. Lebt und arbeitet in Basel. Kunststudent an der HGK FHNW Basel. Bassist in der Band MIR.

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