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Archiv Brand Schweizerhalle: 25 Jahre danach - 31.10. bis 4.11.2011

«Schweiz aktuell» beleuchtet diese Thematik 25 Jahre nach dem Ereignis in einem Schwerpunkt und meldet sich jeweils live aus der Region Basel.

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Legende: Logo Schweizerhalle SRF

Am frühen Morgen vom 1. November 1986 erlebt die Schweiz den grössten Chemieunfall aller Zeiten: In Schweizerhalle bei Basel brennt kurz nach Mitternacht eine Lagerhalle des Chemiekonzerns Sandoz lichterloh. Dabei gelangen 1'300 Tonnen hochgiftige Chemikalien (darunter 200 kg Quecksilber) in die Luft und verbreiten in der Region einen bestialischen Gestank. Die Polizei löst Katastrophenalarm aus und fordert die Einwohner auf, zuhause zu bleiben und die Fenster zu schliessen.
Wenn der Brand auch keine Opfer fordert, kommt es dabei zu einer der grössten Umweltkatastrophen Europas: diese Chemikalien landen ebenso mit dem Löschwasser im Rhein, wo sie auf einer Strecke von 400 km tonnenweise Fische, Wasservögel und Mikroorganismen im Fluss töten.
Die Katastrophe löst europaweit heftigen Protest gegen die Chemie, aber auch die Behörden aus. Die Forderung lautet: bessere Kontrollen und strengere Gesetze für den Umgang mit gefährlichen Gütern.

Beiträge

Zeitdokumente aus dem Archiv des Schweizer Fernsehens

Der Chemie-Unfall zu Sandoz jährt sich zum 25. Mal. Wie wurde über das Unglück berichtet und wie erlebte die Schweizer Bevölkerung die Katastrophe vor 25 Jahren?

Archivbeiträge