Geissenhirtin und Flachlandindianer

Bei «Dahinden am Gotthard» ist Sabine Dahinden in Uri und im Tessin unterwegs. In der ersten Folge schickt sie ein Holländerpaar auf die waghalsige Fahrt in einer Kistenbahn, sie versucht sich als Schweisserin eines kolossalen Steinbrechers und merkt, dass es nicht einfach ist, eine Geiss zu melken.

Damit die Holländer und Unterländer über die Pässe reisen können, räumt Ambros Müller mit seinen starken Männer alljährlich Hunderttausende von Tonnen Schnee zur Seite. "Flachlandindianer können wir hier oben nicht brauchen!", meint er mit Urner Schalk.

Richtige Flachländer - die Holländer Ankie und Hanspeter Zeller - werden von Sabine Dahinden hoch in die Urner Berge geschickt. Die beiden steigen im Isental in eine Kistenbahn und fürchten sich vor der ungewohnten Höhe. "Wohnen denn Menschen hier oben?", fragt Ankie Zeller.

In Seedorf fertigt die Firma Gipo gewaltige Steinbrecher an, die sie in alle Welt exportiert. Sabine versucht sich als Schweisserin. Später erkundet sie, weshalb die südlichste Urner Gemeinde, Realp, häufig ganz anders abstimmt als der Rest der Zentralschweiz. "Eigentlich wundert mich das, dass man so nett sein kann!", meint Andreas Walger, ein eingewanderter Kasache, über die Leute in Realp.

Uri wie im Bilderbuch ist schliesslich die Göscheneralp. Hier trifft Sabine Dahinden die Geissenhirtin Raphaela Mattli und scheitert an ihrem Kindheitswunsch, einmal eine Ziege zu melken.

Artikel zum Thema

Mehr zum Thema