Lawinen-Frevler, Hooligan-Prozess, gemeinnütziger Dienst

Beiträge

  • Unbekannte sabotieren Lawinenschutz im Obergoms

    Im Dorf Reckingen VS sorgt ein aussergewöhnlicher Diebstahl für rote Köpfe: Unbekannte haben eine Lawinensprenganlage aufgebrochen und das Solarpanel gestohlen. Ohne dieses funktioniert der Lawinenschutz nicht. Ausgerechnet in Reckingen, wo vor 43 Jahren das verheerendste Lawinenunglück der Schweiz passierte.

  • Massives Lobbying vor Spardebatte

    Das haben die Grossräte im Kanton Bern noch nie erlebt: Täglich werden sie von Verbänden und Institutionen mit Briefen und Emails kontaktiert. Das Ziel der Absender: Die Grossräte sollen in der anstehenden Spardebatte auf bestimmte Sparmassnahmen verzichten. Dieses Lobbying hat sich einerseits in den letzten Jahren professionalisiert. Andererseits beobachten Grossräte, dass sich jetzt auch persönlich betroffene Menschen an die Grossräte wenden.

  • Hooligans vor Gericht

    Ab heute müssen sich 18 gewaltbereits Anhänger des FC Zürich vor dem Basler Strafgericht verantworten. Ihnen wird schwere Körperverletzung, Landfriedensbruch, Gewalt gegen Beamte und vieles andere zur Last gelegt. Am Rande eines Cupspiels in Basel war es vor vier Jahren zu brutalen Auseinandersetzungen mit der Polizei und privaten Sicherheitskräften gekommen.

  • Protest von Solarunternehmern in Gossau SG

    Die Stadt Gossau hat sich bei der Vergabe von Fördergeldern für Solastrom verrechnet. Ursprünglich legte sie per Vertrag eine finanzielle Unterstützung für lokale Solaranlagen während 25 Jahren fest. Jetzt sagt die Stadt, dass die Solarunternehmer schon viel früher Gewinn machten und will die Verträge mit ihnen ändern. Die Betroffenen sind empört.

  • 20 Jahre gemeinnützige Arbeit

    Gemeinnützige Arbeit statt Busse oder Gefängnis: Seit 20 Jahren gibt es im Kanton Zürich diese Alternative. Das Modell kommt u.a. bei Vergehen im Strassenverkehr oder Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz zum, nicht jedoch bei schweren Gewalt- und Sexualdelikten.