«Schweiz aktuell» - 24 Stunden Einsatz im Erdbebengebiet

Nach dem marokkanischen Team sind nun auch die Schweizer Retter im fiktiven Land Léma-Jura angekommen. Mehrere Opfer konnten sie lebend bergen. Die Retter sind seit gestern um 05:00 Uhr auf den Beinen, und ein Teil von ihnen hat sich nach der Ankunft gleich auf die Suche nach Verschütteten gemacht.

Nach einer eiskalten, durchgearbeiteten Nacht ziehen sie sich ins Camp zurück. Für die Lebensmittel sind die Retter die ersten drei Tage im Einsatz selber verantwortlich. Das Menu besteht denn auch aus Fertignudeln. Nach einer Pause im Zelt ist es Zeit für den nächsten Einsatz.

Damit die Übung so realistisch wie möglich verläuft, gibt eine Regie Anweisungen. Tag und Nacht erhalten die Rettungsteams von der Regie Informationen über die Schwere des Erbebenes, die Zahl der Verschütteten und der Todesopfer.

Zudem erteilt die Regie Aufträge an Schauspieler. Diese spielen Einwohner von Léma-Jura, die verzweifelt Angehörige suchen und sich an die Retter wenden. So sucht eine Mutter unter Tränen ihre Kinder. Für die Retter eine realistische Situation. Ob sie richtig reagieren? Auch das beurteilen die Experten der UNO.

Morgen erfahren die Rettungsteams, ob sie als «heavy USAR (Urban Search and Rescue) Team» reklassifiziert werden. «Schweiz aktuell» ist live dabei.

SRF 1, 19:00 Uhr

SRF 1, 19:00 Uhr

Die Schweizer Rettungskette übt während 72 Stunden in einem Trümmerdorf in Genf den Ernstfall.

«Schweiz aktuell» ist vom 27. bis 30. Oktober live dabei.