Stellenabbau, lebenslange Verwahrung, blinde Heldin

Beiträge

  • Sulzer schliesst Produktion in Oberwinterthur

    Der Winterthurer Industriekonzern plant, die Chemtech-Produktion in Oberwinterthur zu schliessen und ins Ausland zu verlagern. 90 Mitarbeitende verlieren ihre Stelle. Als Grund der Schliessung gibt Sulzer den anhaltend tiefen Ölpreis, die hohen Produktionskosten und die Frankenstärke an. Die Gewerkschaft zeigt sich insbesondere darüber empört, dass der Konzern den Aktionären über eine halbe Milliarde Sonderdividenden auszahlt, anstatt in sichere Arbeitsplätze zu investieren.

  • Umfangreiche Stellungnahme der Reitschule

    Die Betreiber des Berner Kulturzentrums haben heute zu einer Medienkonferenz geladen – dies nachdem die Stadt der Reitschule den Geldhahn vorerst zugedreht hat. Die Verantwortlichen verurteilen zwar die Gewalt vom vergangenen Wochenende, sehen aber keine Eigenverschuldung.

  • Plädoyers im Fall Marie

    Heute war der letzte Tag im Prozess im Fall Marie vor dem waadtländischen Bezirksgericht in Renens und Staatsanwalt und Verteidiger hielten ihre Plädoyers. Dabei steht für Staatsanwalt Eric Cottier ausser Frage, dass der mutmassliche Täter Claude D. mit lebenslänglichem Freiheitsentzug und lebenslänglicher Verwahrung bestraft werden muss. Die Verteidigung von Claude D. stützt sich darauf, dass die Justiz Fehler gemacht habe, unter anderem seien die Gutachten der Experten zum Teil unglaubwürdig.

  • Nachrichten

    TG: Postüberfall in Münchwilen TG: Kein Streptomycin

  • Wieder Knatsch in der SVP Waadt

    Claude-Alain Voiblet wurde gestern per sofort aus der Partei ausgeschlossen. Die zentrale Figur des Aufstiegs der Volkspartei in der Romandie soll vor den eidgenössischen Wahlen Plakate seiner Parteikollegen mit seinem eigenen Konterfei überklebt haben. Die SVP Waadt war bereits letzten Sommer von internen Querelen betroffen. Die damalige Präsidentin hatte heimlich Gespräche ihrer Vorstandskollegen aufgenommen.

  • Helden des Alltags: Annelies Djellal

    «Schweiz aktuell» sucht zusammen mit Radio SRF 1 Menschen, die sich freiwillig engagieren. Die Bernerin Annelies Djellal tut dies mit grossem Einsatz. Die 36-Jährige ist seit ihrer Kindheit blind und lebt von Ergänzungsleistungen. Trotzdem hat sie mitgeholfen einen Verein aufzubauen, der Asylsuchenden Unterstützung bietet und arbeitet dort unentgeltlich drei Tage die Woche.

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