2 Francos - 40 Pesetas

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Wegen einer Einladung zu einer Taufe, kehrt der Spanier Martin nach einem Jahrzehnt in die Schweiz zurück. Doch die Idylle im Alpenland entpuppt sich als ein Ort, wo Chaos herrscht. Zwei Grossmütter, eine verflossene Geliebte und ein Schwarzgeldtransporteur machen die Taufe zu einem Albtraum.

Madrid 1974. Sechs Jahre sind vergangen, seit Martin und seine Familie aus Uzwil nach Madrid zurückgekehrt sind. Die Jahre in der Schweiz in guter Erinnerung beschliesst Martins 18-jähriger Sohn Pablo, mit seinem Freund via Interrail nach Uzwil zurückzukehren. Es kommt alles anders als geplant. Pablo und Juan reisen im Schlafwagen und wachen erst lange, nachdem sie die Schweizer Grenze passiert haben, in Österreich wieder auf. Beim Autostopp zurück in die Schweiz werden sie von Hippies aufgegabelt und in ihrer Landkommune im Appenzellischen einquartiert. Die beiden Spanier erleben einen Kulturschock. Denn die Appenzeller Hippies führen ein sehr freizügiges Leben - ein erotisches Abenteuer mit viel Hasch ist die Folge.

Dass ihre Eltern in der Zwischenzeit ebenfalls auf dem Weg nach Uzwil sind, ahnen Pablo und sein Begleiter nicht. Denn Vater Martin hat erfahren, dass sein in der Schweiz gebliebener Freund Marcos und dessen Frau Mari-Carmen Eltern werden und er, Martin, als Götti vorgesehen ist. Eine Reise in die Schweiz ist ihm noch so recht. Denn vom krisengeschüttelten Spanien hat er die Nase voll, die Schweiz verklärt er über alle Massen. Doch aus dem idyllischen Urlaub wird nichts. Die Taufvorbereitungen geraten immer mehr aus den Fugen.

Nachdem Martin mit der misstrauischen Pilar eingetroffen ist, verrät er seinen alten Freunden seine eigentlichen Absichten und bittet um Hilfe bei der Arbeitssuche. Auf abenteuerlichen Wegen erreichen dann auch die beiden Mütter Hortensia und Gloria ihr Ziel, nur um sich dort sofort wieder in die Haare zu geraten.
Martins Schwester Luisa, die für ihren Chauffeur Arturo den Schwarzgeldkurier gemacht hat, vergisst nach ihrer Ankunft in Uzwil den wertvollen Geldkoffer vor der Kirche. Und als sich schliesslich auch noch alte Arbeitskollegen Martins, die steife Spanien-Schweizerin Puri, Exgeliebte von Martin und Marcos, sowie Pablo und Juan mit ihren neuen Freundinnen zur Taufgemeinde gesellen, brechen alle Dämme, und das freudige Fest bringt den Lauf der Dinge in der behäbigen Schweizer Gemeinde gehörig durcheinander.
«2 Francos, 40 Pesetas» ist die Fortsetzung von «Un Franco, 14 Pesetas». Der Fernsehschauspieler Carlos Iglesias zeichnet bei beiden Filmen für die Regie und das Drehbuch und verkörpert auch gleich noch die Hauptrolle. Er erzählte seine eigene Lebensgeschichte. Beide Komödien waren in Spanien ein Grosserfolg, ein dritter Teil ist in Vorbereitung.