Das alte Haus

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Der alte Fotograf Joseph Ernst wohnt während seines ganzen Lebens im gleichen Mietshaus. Nun soll es abgerissen werden und einem Wohnhaus für Besserverdienende weichen. Beflügelt vom Wiedersehen mit seiner Jugendliebe Lilly und gemeinsam mit den Hausbewohnern widersetzt er sich dem Abriss.

Seit dem Tod seiner Frau lebt Joseph Ernst (Herbert Leiser) zurückgezogen in dem Haus, in dem er sein ganzes Leben verbracht hat; einziger Begleiter ist sein Hund Leika. Als Hausabwart sorgt er für Ordnung im Haus, zu den Mietern pflegt er ein distanziertes Verhältnis. Im Erdgeschoss, neben der Bäckerei von Marlen Kramer (Karin Pfammatter), betreibt Joseph ein Fotostudio. Sein beschauliches Leben geht seinen gewohnten Gang.

Doch auf das Quartier kommen einschneidende Veränderungen zu: Alte Häuser werden reihenweise saniert oder abgerissen, um Neubauten Platz zu machen. Auch Joseph und den anderen Hausbewohnern wird gekündigt. Um den drohenden Abriss zu verhindern, verbündet sich Joseph mit den Mitmietern. Hilfe erhält er von seiner Jugendliebe Lilly (Heidi Maria Glössner). Auch sie ist in dem Haus gross geworden, bis es sie in die weite Welt hinauszog. Nun ist sie an den Ort ihrer Kindheit zurückgekehrt. Joseph lässt sich von den gemeinsamen Erinnerungen beflügeln und glaubt, in Lilly die ideale Komplizin für den Kampf gegen die Spekulanten gefunden zu haben.

Das Quartier, in dem Joseph Ernst aufgewachsen ist, droht zu verschwinden. Grosse Immobilienfirmen bauen und sanieren die alten Häuser, um sie dann um ein Vielfaches teurer neuzuvermieten - ein Prozess, dem die Figuren im Film verzweifelt entgegenzuhalten versuchen.

Die beiden Autorinnen Signe Astrup und Eva Vitija arbeiteten schon zum zweiten Mal zusammen: Nach dem Kinofilm «Sommervögel» (Regie: Paul Riniker) haben sie für «Das alte Haus» gemeinsam das Drehbuch verfasst. Unterstützt wurden sie dabei von Jan Poldervaart.

Beiträge

  • Ausschnitt 1

    Der Berufsalltag eines Porträtfotografen.

  • Ausschnitt 2

    Ist das Kunst oder kann das weg?

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