Draussen ist Sommer

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Die 14-jährige Wanda zieht mit ihrer Familie in die Schweiz. Hier soll alles besser werden. Doch schnell flammen alte Streitereien wieder auf. Wanda beschliesst, ihre Familie wieder zusammen zu bringen. Ein erlebnisreicher Sommer, an dessen Ende jeder auch am Ende seiner Sehnsucht angekommen ist.

Es ist Sommer. Die 14-jährige Wanda zieht mit ihren Eltern und ihren beiden Geschwistern Sophie und Bubi von Stuttgart in ein schönes Haus in der Nähe von Zürich. Der Umzug soll ein Neuanfang für die Familie sein, denn die Beziehung der Eltern befindet sich in einer Vertrauenskrise, nachdem der Vater eine Affäre hatte.

Die unbedingte Sehnsucht nach einer intakten Familie und das verzweifelte Bemühen nun besser zu funktionieren, lassen bald die alten Verletzungen neu aufflackern. Die Kinder leiden unter den Streitereien der Eltern und müssen ihre eigenen Probleme zunehmend alleine lösen. Wanda wird von ihren neuen Klassenkameraden nicht gerade mit offenen Armen empfangen und bekommt Schwierigkeiten in der Schule. Als auch noch Theo, der Bademeister, in den sie sich verliebt hat, sich ihr gegenüber abweisend verhält, flüchtet sie sich in eine sexuelle Erfahrung mit dem seltsamen Nachbarn Hannes. Als Wanda nach einer bedrohlichen Auseinandersetzung mit diesem in den Schutz der Familie zurückkehren will, bleibt sie in dem Vakuum, das ihre Eltern hinterlassen, auf sich gestellt.

Ähnlich geht es ihrer Schwester Sophie. Abseits der elterlichen Fürsorge dominiert sie ihre Schulfreundin so rücksichtslos, dass dieses Verhältnis zerbricht. Der kleine Bruder hat währenddessen aufgehört, mit seiner Familie zu sprechen. Er ist in seine ganz eigene Welt abgedriftet. Weil die Geschwister jetzt mehr denn je den Halt ihrer Eltern brauchen, beschliesst Wanda, ihre Familie zurückzuerobern. In einem letzten Aufbegehren gegen das Auseinanderbrechen der Familie versucht sie, ihre Eltern in die Rolle der Liebenden zurückzudrängen.