Drei Brüder à la carte - wenn Behindertsein normal ist

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Mit viel Herz und Humor erzählt der Dokumentarfilm die gelungene Integration von zwei behinderten Brüdern in den Arbeitsalltag eines Gasthofes. Eine Herausforderung, der sich die Küchencrew mit viel Liebe und Engagement stellt.

Thomas und Andreas sind mit Down-Syndrom zur Welt gekommen. Beide Arbeiten im Landgasthof ihres Bruders. Für Gäste wie Angestellte sind sie etwas Besonderes. Durch ihre spontane und natürliche Art prägen sie den Arbeitsalltag. Man schliesst die beiden sofort ins Herz. Gemüse rüsten, abwaschen, Botengänge, gehören zu ihren Aufgaben im familiären Betrieb. Meist erledigen sie diese mit viel Eifer. Doch wenn sie einmal nicht in Form sind, geht gar nichts mehr. Dann muss man ihnen die Freiräume lassen, bis sie wieder wollen. Die beiden wohnen bei Maria ihrer Mutter, die ebenfalls im Gasthof mitarbeitet. Gemeinsam geniessen die Drei nach getaner Arbeit den Feierabend. Der Gedanke, was aus den beiden Söhnen wird, wenn Maria einmal nicht mehr für sie da sein kann, wird immer wieder verdrängt.

Silvia Häselbarth ist ein einfühlsamer Dokumentarfilm über die geglückte Integration von Behinderten gelungen. Ihr Film wurde bereits an neun Festivals im In- und Ausland gezeigt und zum Publikumsliebling erkoren. Die rührende Geschichte löste bei den Zuschauerinnen und Zuschauern regelmässig Lachsalven aus. Nicht dass die Darsteller ausgelacht worden wären, sie haben einfach herzlich gute Stimmung verbreitet.