Heldin der Lüfte

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Melanie Winiger als Sina Andri ist die erste Pilotin bei der Rega. Sie wird ausgerechnet an ihrem Heimatort Samedan eingesetzt und prompt von der Vergangenheit eingeholt.

Als Sina Andri (Melanie Winiger) eine Stelle als Helikopterpilotin auf der Rega-Basis Samedan erhält, freut sie sich nicht. An ihren Heimatort wollte sie nach dem Selbstmord ihres ersten Freundes nie wieder zurückkehren. Jetzt ist sie dazu gezwungen. Widerwillig quartiert sie sich bei ihrer Mutter Tonia (Esther Gemsch) ein und tritt die dreimonatige Probezeit bei der Rega an.
Mit dem Team versteht sich Sina blendend. Basisleiter Bodmer (Peter Jecklin) wirkt zwar grummlig, dafür ist der Arzt David Gygax (David Mangisch) immer für einen Witz zu haben, und zwischen ihr und dem Paramedic Franco Zannetti (Beat Marti) funkt es gewaltig. Sina lernt auch ihre Mutter von einer neuen Seite kennen. Tonia organisiert mit ihrer Freundin Fanny (Emanuela von Frankenberg) ein Benefizkonzert von Baschi und arbeitet als Restauratorin. In ihrem Haus hat sie ein professionelles Atelier eingerichtet.
Aber die Vergangenheit ist nicht vergessen. Der verbitterte Gian Padrun (Andrea Zogg) macht Sina Vorwürfe. In seinen Augen ist sie schuld am Tod seines Sohnes. Sina ignoriert ihn und konzentriert sich auf ihre Arbeit. Bei einer gefährlichen Bergungsaktion bewahrt sie die Nerven und wird für die Öffentlichkeit zur «Heldin der Lüfte». Das ist zu viel für den alten Padrun. Nicht einmal seine Tochter Mona (Ursina Lardi) kann ihn mehr stoppen. Er kündigt Tonia Haus und Atelier und versucht mit allen Mitteln, die ehemalige Freundin seines Sohnes aus Samedan zu vertreiben. Sina beginnt, unter dem Druck zu wanken. Soll sie ihren Traum vom Leben als Pilotin aufgeben?