Hinter den sieben Gleisen

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Drei Clochards, ein Schuppen im Zürcher Bahnhofareal, ein verführtes Dienstmädchen, ein Filou vom Zürichberg: etwas Romantik und viel Gefühl in Kurt Frühs zeitlosem Erfolgsfilm.

Inge (Ursula Heyer), ein Dienstmädchen aus Deutschland, will sich im Zürcher Rangierbahnhof vor den Zug werfen. Lokführer Hartmann (Hannes Schmidhauser) bremst gerade noch rechtzeitig. Das Mädchen flieht in einen nahen Schuppen, der von den Clochards Clown (Ruedi Walter), Dürst (Zarli Carigiet) und Barbarossa (Max Haufler) bewohnt wird. Dort fällt sie kurz darauf in Wehen und bringt, assistiert von Frau Herzog (Margrit Rainer), einen Sohn zur Welt.

Die drei Plattenschieber überwinden sogar ihre Arbeitsunlust, um Mutter und Sohn über Wasser zu halten. Ausserdem bringen sie den Kindsvater, einen verwöhnten jungen Kerl vom Zürichberg (Helmut Förnbacher), in ihren Schuppen und erklären ihm, was seine Verantwortung wäre.

Frühs Liebeserklärung an Zürich

Doch inzwischen hat auch Lokführer Hartmann sein Herz befragt und sich auf die Seite von Inge gestellt. So kommt es denn, dass der vergnügliche Film nicht nur zu einem tragischen, sondern in der Folge auch noch zu einem märchenhaft heiteren Ende kommt.

«Hinter den sieben Gleisen» aus dem Jahr 1959 war Regisseur Kurt Frühs Liebeserklärung an seine Heimatstadt Zürich. Max Haufler, Ruedi Walter und Zarli Cargigiet spielten die Clochards. Weitere Hauptrollen verkörperten Hannes Schmidhauser und Margrit Rainer.