Nachtlärm

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Um ihr schreiendes Baby ruhigzustellen, rasen Livia und Marco über die nächtliche Autobahn. Bis eines Nachts ihr Auto geklaut wird - samt ihrem Baby Tim. Kinokomödie nach einem Drehbuch von Martin Suter. Regie führte Christoph Schaub.

Livia und Marco sind am Ende: Ihr neugeborener Sohn Tim brüllt Tag und Nacht durch, an Schlaf ist nicht zu denken, für Sex sind sie schon lange viel zu müde. Ihre Beziehung steckt in einer echten Krise. Es gibt nur eine einzige Methode, um für einen Moment Ruhe zu sorgen. Wenn sie mit Vollgas über die nächtlichen Autobahnen brausen, schläft ihr Kleiner friedlich ein.

Bei einer Pinkelpause an einer Raststätte, lassen Livia und Marco Tim kurz alleine - mit fatalen Folgen. Das Gaunerpärchen Jorge und Claire klaut das Auto - ohne auf den Rücksitz zu schauen, wo Baby Tim schlummert. Ihr bisheriges Gefährt - ein gestohlenes Motorrad - lassen Jorge und Claire zurück. Die entsetzten Livia und Marco werden nun ebenfalls zu Dieben, schnappen sich einen Mercedes, in dem der Besitzer den Schlüssel hat stecken lassen und nehmen die Verfolgung auf. Die ahnungslosen Eltern haben sich damit ein zweites Problem eingehandelt, denn beim Mercedes-Fahrer handelt es sich um einen skrupellosen Bankräuber, der Beute und Waffe im Fahrzeug versteckt hat. Mit dem vom Gaunerpärchen zurückgelassenen Motorrad macht der Bankräuber nun seinerseits Jagd auf Livia und Marco. Eine turbulente und tragikkomische Verfolgungsjagd beginnt, kreuz und quer durch die nächtliche Provinz, auf Landsträsschen und Autobahnen.

Nach «Giulias Verschwinden» ist «Nachtlärm» bereits die zweite Zusammenarbeit von Regisseur Christoph Schaub und Autor Martin Suter. Prominente Namen fungieren in der Besetzung, allen voran Alexandra Maria Lara und Sebastian Blomberg als gestresstes Elternpaar. Das Gaunerpärchen wird verkörpert von der Schweizer Schauspielerin Carol Schuler und dem Österreicher Georg Friedrich, der u.a. in Filmen von Michael Haneke, Ulrich Seidl und Detlev Buck mitgewirkt hat.Andreas Matti als Bankräuber kennt man aus zahlreichen einheimischen Produktionen.

Der Film wurde im Herbst 2011 in der Schweiz und Deutschland gedreht und von Marcel Hoehn, T&C Film, in Ko-Produktion mit Stefan Arndt, X Filme Creative Pool, dem SRF, Teleclub und ARD Degeto produziert.