Piff Paff Puff

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Eine Gaunerkomödie aus dem Zürcher Kreis Cheib: Alle wollen ans grosse Geld. Goran, der Brockenhausinhaber, verdealt seinen Kumpels Don Ermanno von der italienischen Wechselstube und Zhu Li vom chinesischen Stripclub ein geklautes Gemälde.

Ein aus dem Museum geklautes Gemälde wird zum Objekt der Begierde im Zürcher Kreis «Cheib». Unverhofft taucht das Bild in Gorans Brockenhaus auf. Goran (Leonardo Nigro), der serbokroatische Macho und Gelegenheitshehler, bietet es seinen beiden Pokerkumpels Don Ermanno (Enzo Scanzi) und Zhu Li (Xhinghua Zhu) zum Kauf an. Der chinesische Stripclubbesitzer Zhu Li überredet Don Ermanno in seiner italienischen Wechselstube einen Überfall vorzutäuschen. Mit dem Geld der Versicherung, sagt er, können sie ihren Einsatz verdoppeln und so den Preis für das Gemälde aufbringen.

Aber bereits haben weitere Interessierte von der Sache Wind bekommen. So kommt es zu einem Spätsommerreigen der Gauner an der Langstrasse. Mit von der Partie ist Angela (Tamara Scarpellini), Don Ermannos spätpubertierende Tochter, die mit Zhu Lis Sohn, dem Möchtegern-DJ Ming (Max Loong), ein heimliches Verhältnis hat. Ebenfalls interessiert ist Max Furrer (Herbert Leiser), Quartieroriginal und Händler für Theaterbedarf, der sich seine Zukunft an der Seite von Hobbymalerin und Afrocoiffeuse Cherie Blue (Martine Maximin) vorstellt. Und schliesslich gibt es Moni (Sylvie Rohrer), die Gattin des Polizisten Paul Meier (Max Gertsch). Meier, der zusammen mit Reto Erni (Sebastian Krähenbühl) im Quartier seit Jahren Streife schiebt, sieht vor lauter Alltagsroutine nicht, was sich unmittelbar vor seiner Nase abspielt: Moni hat ein Verhältnis mit Goran. Und darum heisst es «piff paff puff» - bis klar ist, wer den Deal macht.

«Piff Paff Puff» wurde 2004 ausgestrahlt und machte Leonardo Nigro dem Publikum bekannt.