Sommervögel

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Res, ein Vorbestrafter, möchte sein Leben in den Griff bekommen und heuert als Abwart auf einem Campingplatz an. Dort trifft er auf die geistig behinderte Greta. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, sträubt er sich dagegen, sich in sie zu verlieben - tut es dann aber doch.

Res (Roeland Wiesnekker), ein in die Jahre gekommener Biker, landet nach einem längeren Gefängnisaufenthalt wegen Totschlag, als Mädchen für alles auf einem Campingplatz am Bielersee - mitten in der Traumwelt von Greta (Sabine Timoteo), einer verhaltensauffälligen Frau. Mit ihren 33 Jahren wohnt sie immer noch bei ihren Eltern (Herbert Leiser und Patricia Litten) und wird von diesen wie eine Behinderte überbehütet.

Greta darf sich als Res' Handlangerin ebenfalls auf dem Campingplatz, «Paradiesli» genannt, nützlich machen. Anstatt ihm Arbeit abzunehmen, verursacht sie aber eher noch mehr davon. Bei der missglückten Einweisung einer holländischen Familie und deren Wohnwagen geht ein Holzzaun zu Bruch. Beim Reparieren desselben schlägt sich Res auf den Daumen. Als ihm Greta den Daumen verbindet und ihm wie einem Kind Trost spendet, schmilzt das Eis zwischen den beiden.

Greta verliebt sich in Res, er ist irritiert von ihrer seltsamen Art, doch ihre Geradlinigkeit berührt auch ihn. Trotz heftigen Widerstands von Familie und Umfeld bahnt sich eine aussergewöhnliche Liebesgeschichte an. Paul Rinikers Spielfilmerstling aus dem Jahr 2010 ist die Geschichte einer unmöglichen Liebe.