Sternenberg

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Nach über 30 Jahren Auslandaufenthalt kehrt Franz Engi in sein Heimatdorf Sternenberg zurück. Viele sind weggezogen. In der Primarschule gibt es nur noch acht Kinder. Der Schulinspektor kündet die Schliessung der Schule an. Franz entschliesst sich auf ungewöhnliche Weise die Schule zu retten.

Franz (Mathias Gnädinger) ist schockiert. Denn, dass die Schule geschlossen wird und somit die Lehrerin ihre Stelle verliert, hat für ihn eine ganz besondere Bedeutung. Franz hat ein Geheimnis: Die Lehrerin, Eva (Sara Capretti), ist seine Tochter. Nur traut er sich nicht, ihr zu sagen, dass er ihr Vater ist. Denn Eva betont immer wieder, ihr Vater sei ein «Arschloch» gewesen, der sich nie für seine Familie interessiert hat. Sie würde ihn nicht kennen lernen wollen, auch wenn sie könnte.
Um Eva zu helfen und ihr auf anderem Wege etwas näher zu kommen, entschliesst sich Franz, die Schule zu retten - und zwar auf ungewöhnliche Weise: Er lässt sich als Schüler eintragen mit der Begründung, er habe als Kind nicht die volle Schulzeit absolviert. Er wolle jetzt sein «Recht auf Bildung» einfordern. Der Trick scheint zu funktionieren. Nun ist die Mindestzahl der Schüler wieder erreicht, die es braucht, damit die Schule weiterhin finanziert wird. Franz geht zusammen mit den Kindern zur Schule. Und er kommt so auch Eva, die am Anfang sehr abweisend reagiert, immer näher. Doch bis er ihr sagen kann, wer er wirklich ist, muss noch viel geschehen.

Ein rührender SRF Schweizer Film aus dem Jahre 2004. Regie führte Christoph Schaub.