Stöffitown - SRF Schweizer Film Premiere

Video ««Stöffitown»» abspielen
Video nicht mehr verfügbar

«Stöffitown» erzählt von der aussergewöhnlichen Vater-Sohn-Beziehung zwischen dem geistig behinderten Stöffi und dem Gourmetkoch Zeno. Ein Film mit Humor und Herz von Regisseur Christoph Schaub. SRF zeigt den Film als Schweizer Film Premiere.

Der geistig behinderte Stöffi (Saladin Dellers) lebt mit seiner Mutter Antonia (Regula Imboden) in Einsiedeln. Als seine Mutter eines Tages einen Schlaganfall erleidet und ins Spital eingeliefert wird, droht Stöffi in ein Heim gesteckt zu werden. Um ihren Sohn davor zu bewahren, lüftet die Mutter auf dem Sterbebett ein lang gehütetes Geheimnis. Zeno (Max Gertsch) - ihre Jugendliebe und Besitzer des Restaurants «Schwanen» - ist Stöffis Vater. Er soll sich nun um ihn kümmern. Doch die beiden müssen das Vater- und Sohn-Sein zuerst noch lernen.

Stöffi (Saladin Dellers) ist bald erwachsen. Aufgrund seiner geistigen Beeinträchtigung, ist er aber noch weit davon entfernt, selbstständig zu sein. Er lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter Antonia (Regula Imboden) in Einsiedeln. Stöffi ist eine Frohnatur und vermag so manchem Kunden im kleinen Lebensmittelladen seiner Mutter mit lustigen Sprüchen und ausladenden Gesten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Doch als Antonia bei der Arbeit unerwartet zusammenbricht und ins Spital eingeliefert wird, droht Stöffi in ein Heim gesteckt zu werden. Auf dem Sterbebett lüftet Antonia deshalb ein lang gehütetes Geheimnis. Zeno (Max Gertsch) - ihre Jugendliebe und Besitzer des Restaurants «Schwanen» - ist Stöffis Vater.

Anfänglich versucht Zeno, Stöffi so schnell als möglich los zu werden. Er ist überzeugt, dass er nicht der leibliche Vater ist. Stöffi selbst erzählt seit jeher von seinem Papa, der auf einer Ranch in Amerika leben soll. Und überhaupt: Zeno ist mit seinem Leben, so wie es ist, völlig zufrieden. Zusammen mit seiner Frau Romy (Delia Mayer) führt er das Restaurant «Schwanen». Das läuft gut, sogar sehr gut. Für Kinder kam nie der richtige Zeitpunkt. Die gemeinsame Herausforderung im Restaurant war ihnen Leidenschaft und Aufgabe genug.

Ein Vaterschaftstest beweist, dass Antonia die Wahrheit gesagt hat. Wohl oder übel bricht Zeno die Suche nach Stöffis vermeintlichem Vater in Amerika ab und nimmt Stöffi zu sich ins Restaurant. Vor Romy verheimlicht er den Grund für seine neu aufkeimenden Vatergefühle. Wie bloss soll er ihr erklären, wie es damals dazu kam? Doch wo Stöffi ist, steht die Welt immer etwas Kopf, und Geheimnisse bleiben nicht lange Geheimnisse.

Für den Film konnten Mitglieder des Ensembles des Theater Hora gewonnen werden. Das Theater Hora ist das bekannteste professionelle Theater von und mit Menschen mit einer geistigen Behinderung in der Schweiz. Die Rolle der Lisa wird von Fabienne Villiger gespielt. Die Jungs, denen Stöffi während seiner Zeit im Heim begegnet, sind mit Gianni Blumer, Mattias Brücker und Noah Badir besetzt.

In weiteren Rollen sind zu sehen: Delia Mayer («Tatort») als Zenos Ehefrau Romy, Lucy Wirth («Schwarzer Panther») als Küchen-Lehrtochter Simone, und Pablo Aguilar («Verflixt Verliebt») als Hilfskoch Velu, sowie Nils Althaus als Countrysänger und vermeintlicher Vater von Stöffi.