Studers erster Fall

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Claudia Studer ist neu in der Mordkommission. Ihr Vorgesetzter, Kommissar Stefan Huber, scheint jedoch nicht viel von Anfängern zu halten, insbesondere nicht von weiblichen. Deshalb möchte er sie bei ihrem ersten gemeinsamen Fall am liebsten nur zusehen lassen.

Claudia findet sich in der von der Öffentlichkeit abgeschlossenen Welt der psychisch Kranken schneller zurecht als ihr Chef. Sie bringt in Erfahrung, dass Doktor Bolt an seinem letzten Abend mit der Pflegerin Caroline auf dem Betriebsfest getanzt hat. Diese wiederum hatte ein Verhältnis mit Lukas Caplaun, jenem Patienten, der in der selben Nacht aus der Klinik geflohen ist . Lukas ist der Sohn von Kurt Caplaun, einem stiernackigen Politiker aus rechtsbürgerlichem Umfeld.
Als weiteren Verdächtige gibt es den jugoslawischen Pfleger Mirko Masek, in dessen Spind die Kommissarin die Mordwaffe findet. Trotz des offenkundigen Beweisstückes hat Claudia Studer starke Zweifel an seiner Schuld. Sie muss mit ansehen, wie ihr Chef den Verdächtigen in ein hartes Verhör nimmt und ihn so zu einem Geständnis zwingt. Die unguten Gefühle lassen in der Kommissarin einen bösen Verdacht aufkommen. Auf eigene Faust geht sie noch ein Mal zurück in die Klinik und stellt dort schliesslich den richtigen Mörder.

«Studers erster Fall» ein SRF-Fernsehfilm aus dem Jahr 2001, war der erste Langspielfilm der mittlerweile bekannten Regisseurin Sabine Boss («Ernstfall in Havanna», «Undercover»). Nach Motiven von Friedrich Glausers «Matto regiert» schrieb sie das Drehbuch, das sie dann mit Judith Hofmann und Roland Koch in den Hauptrollen selber umsetzte.