Süssigkeiten

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Der erfolgreiche Werber Nick Sander, steht kurz vor der Heirat mit Lili, der Tochter seines Privatbankiers. Völlig unerwartet stellt sich ihm ein 13-jähriger Junge als sein Sohn Oskar vor. Dieser entpuppt sich als renitenter Bengel, der nichts unversucht lässt, Nicks Heirat mit Lilli zu verhindern.

Nick Sander (Pasquale Aleardi) versucht, die drohende Pleite seiner Werbefirma vor seiner Braut Lili Brenner (Simona Sbaffi) zu vertuschen. Nick geht davon aus, dass seine Geldprobleme nach der Heirat mit der Bankierstochter aus der Welt geschafft sind. Zur gleichen Zeit ist Oskar, sein 13-jähriger Sohn, von dessen Existenz Nick bisher nichts wusste, auf dem Weg von Salzburg nach Zürich. Als der Knabe vor Nicks Tür steht, wird es brenzlig. Ein uneheliches Kind aus seiner dunklen Vergangenheit kann er jetzt gar nicht brauchen. Lilis Frage, wer der Junge sei, beantwortet Nick mit einer Notlüge. Er sei ein Mozart-Darsteller für seine neueste Werbekampagne. Diese Verleumdung kommt bei Oskar schlecht an. Er setzt seinen Vater damit unter Druck.

Nick verspricht Oskar, dass er bleiben darf, solange er seine wahre Identität nicht preisgibt. Oskar spielt zunächst artig mit: Am Tisch der zukünftigen Schwiegereltern benimmt er sich wohlerzogen. Dann setzt er sich gar an den Flügel und gibt Mozart zum Besten. Frau Brenner senior ist von dem Wunderknaben begeistert. Als Oskar jedoch feststellt, dass Nick seinen Teil der Abmachung nicht erfüllt, zieht der Bengel andere Register. Denn Oskar ist ein wohlstandsverwahrloster kleiner Anarchist, der es meisterhaft versteht, Nick von einer Peinlichkeit in die nächste zu stürzen. Nicks Lügengebäude fällt dabei unweigerlich zusammen, und letztlich bringt Oskar seinen Vater dazu, sich dem wirklichen Leben und seiner Verantwortung zu stellen. Wie bei jeder Romantic Comedy kommt es auch in dieser ungewöhnlichen Dreiecksgeschichte zum Happy End.