Chneble und Schittliversteckis

Fredi Schären aus Turgi erinnert sich an zwei Spiele aus seiner Kindheit. Chneble und Schittliversteckis. Er hat aber Erinnerungslücken was die Spielregeln anbelangen. Zwei Spiele, bei denen es ausser Holzstücke nichts braucht.

Holzbeige mit viel Holz am Waldrand.
Bildlegende: Schittliversteckis lässt sich wunderbar im Wald spielen. colourbox

Beim Spiel Chneble geht es darum, einen gespitzen Holzstecken möglichst senkrecht in den Boden zu schleudern, so dass er fest stehen bleibt. Der Gegner muss versuchen, seinen Stecken so an den bereits stehenden Stecken zu schleudern, dass er umfällt. Der Stecken des Gegners muss aber auch im Boden haften bleiben.

Das Spiel Schittliversteckis hat die gleichen Regeln wie das normale Versteckspiel. Zusätzlich muss der Fänger eine Holzpyramide mit drei oder fünf Holzschittli bewachen. Wenn der Fänger ein Kind entdeckt, muss er zur Holzpyramide rennen. Wenn er zuerst da ist, hat der Entdeckte verloren. Wenn der Entdeckte schneller bei der Holzpyramide ist, kann er diese kaputt machen. So muss der Fänger wieder von vorn anfangen.

Moderation: Christian Wittwer, Redaktion: Markus Gasser