«Lüüge wo äim d Huut arüert»

Franz Holher verwendet in seinem Krimi «Schreego Gschäft» gerne Solothurner Ausdrücke wie «lüüge wo äim d Huut arüert» – wobei diesen viele intuitiv wohl gleich richtig verstehen. Die Haut als Sinnesorgan gilt als sehr empfindlich. Angelogen zu werden wird also sinnbildlich als unangenehm gedeutet.

Gänsehaut auf dem Arm.
Bildlegende: Aufregung lässt die Haare emporstehen. wikipedia/Ildar Sagdejev

Mit «Öpper i d' hüpplä näh» erklärt unser Mundartredaktor Markus Gasser gleich einen weiteren Ausdruck, der so in Hohlers Hörspiel-Krimi vorkommt.

Autor/in: daue, Moderation: Christian Salzmann, Redaktion: Markus Gasser