Rasch geht's «änandernoo»

René Ritters Schwiegermutter ist 94 Jahre alt und wohnt im Oberbaselbiet. Immer wieder verwendet sie Sätze wie «I chum änandernoo» oder «andernoo bin i gange». Unser Mundartexperte Markus Gasser findet den Ausdruck so oder ähnlich in mehreren Schweizer Dialekten wieder.

Beine von Soldaten während Parade.
Bildlegende: Auf Schritt und Tritt folgen sich diese Soldaten änandernoo. Colourbox

Grundsätzlich handelt es sich bei «änandernoo» um ein zusammengesetztes Wort. Es besteht aus den Wortteilen «einander» und «nach». Damit drückt man aus, dass etwas schnell aufeinander folgt oder stattfindet.

Autor/in: daue, Moderation: Christian Salzmann, Redaktion: Markus Gasser