Ziltener – der Lebkuchenbäcker

Ein Familienname passend zur Vorweihnachtszeit: Ziltener war ursprünglich die Berufsbezeichnung für einen Lebkuchenbäcker. Dem sagte man im späten Mittelalter «zeltenaere» oder auch «zeltinaere», später «Zältner» oder auch «Läbzältner».

Mehrere kleine mit Zuckerguss verzierte Lebkuchen.
Bildlegende: Symbolbild. colourbox

Das Wort «Zälte» oder «Zeelte» als Bezeichnung für Lebkuchen oder Biberfladen sei bei uns heute fast völlig verschwunden, erklärt Hans-Peter Schifferle vom Schweizerdeutschen Wörterbuch. In der östlichen deutschen Schweiz finde man es noch in der Verkleinerungsform «Zältli» mit der Bedeutung Bonbon.

Moderation: Christine Gertschen, Redaktion: Markus Gasser