158 Franken für den Lebensunterhalt

Heute vor 100 Jahren wurde die Stiftung für das Alter gegründet. Sie ist heute als Pro Senectute bekannt. Seit ihrem Bestehen setzt sie sich für ältere Menschen ein. Ein Blick zurück in die Vergangenheit zeigt, wie wenig Geld Rentnerinnen und Rentner vor 70 Jahren für ihren Lebensunterhalt hatten.

Alte Hände und ein Buch.
Bildlegende: Symbolbild. colourbox

Eine gute Altersversorgung auf die Beine zu stellen, war eines der ersten Ziele Pro Senectute. Erreicht wurde es mit der Einführung der Alters- und Hinterbliebenen-Versicherung AHV 1948. Die AHV-Renten waren bescheiden, weshalb die Pro Senectute bedürftige Menschen weiterhin finanziell unterstützte.

Eine Reportage von 1948 zeigt, dass Rentnerinnen und Renter trotz dieser Beiträge nicht auf Rosen gebettet waren. In der Sendung von damals unterhält sich Radioreporter Arthur Welti mit Seniorinnen und Senioren, zum Beispiel mit einem Künstler, der monatlich gerade mal über 158 Franken verfügen kann.

Moderation: Leonard, Redaktion: Pia Kaeser