Der Albula-Tunnel als Tor ins Engadin

Die Rhätische Bahn feiert ihr 125-Jahr-Jubiläum. Die erste Strecke von Landquart nach Klosters wurde 1889 eröffnet. Mit der Albula-Linie wurde 1903 der Bahnweg ins Engadin erschlossen. Seit 2008 ist die Albula-Bahn UNESCO Welterbe.

Die historische Aufnahme zeigt Männer der Bohr- und Vermessungsequipe vor dem Tunnel-Südportal.
Bildlegende: Der Albula-Tunnel wurde nach fünfjähriger Bauzeit im Jahre 1903 eröffnet. Beim Bau waren insgesamt 1316 Arbeiter beschäftigt, die meisten stammten aus Italien. Keystone

Herzstück der Albula-Bahn ist der Albula-Tunnel, der auf einer Länge von knapp 6000 Metern von Preda nach Spinas führt. Der 110-jährige Tunnel ist in schlechtem Zustand und müsste erneuert werden. Nach eingehender Prüfung hat sich die Rhätische Bahn statt für eine Tunnel-Sanierung für einen Neubau entschieden. Spatenstich zum neuen Albula-Tunnel erfolgt am 25. Juni 2014.

Im «Sinerzyt» blenden wir zurück in die Anfangszeit der Albula-Bahn mit Ausschnitten aus einer Radiosendung von 1978. Albula-Bahn Kenner Werner Catrina hat damals erzählt, welche Überlegungen entscheidend gewesen waren, die Strecke ins Engadin durch den Albula zu bauen.

Moderation: Christine Gertschen, Redaktion: Bea Schenk