Geschichten aus der 100-jährigen Geschichte der Tour de France

Die Tour de France wird in diesem Jahr zum 100. Mal ausgetragen. Das berühmteste Radrennen der Welt kann folglich auf eine ereignisreiche Geschichte zurückblicken. Eine Geschichte mit Geschichten, die zum Jubiläum besondere Erwähnung finden.

Sepp Renggli 1982 bei einem seiner unzähligen Einsätze als Sportreporter für Schweizer Radio und Fernsehen.
Bildlegende: Sepp Renggli 1982 bei einem seiner unzähligen Einsätze als Sportreporter für Schweizer Radio und Fernsehen. SRF

Als Sportreporter fürs Schweizer Radio hat Sepp Renggli die Tour de France mehr als einmal begleitet. Im «Sinerzyt» erzählt er von besonderen Episoden auf und neben der Rennstrecke. Anfang des 20. Jahrhunderts sei die Tour de France eine Tortur gewesen, meint er. Fast 500 Kilometer lange Etappen. Start im Morgengrauen. Rennräder mit nur einer Übersetzung. Ankunft um Mitternacht. Siegerzeit: 20 Stunden.

Dann folgen ein paar Geschichten in Kurzform, sie handeln:

  • Vom Kaminfeger, der sein eigener Glücksbringer war.
  • Von müden Rennfahrern, die eine willkommene Abkürzung nutzten.
  • Von Rennfahrern, die sich geschickt tarnten, um den Attacken fanatischer Fans zu entkommen.
  • Von Zuschauern, die den radfahrenden «Taugenichtsen» das Leben schwer machten.
  • Von Menschen am Strassenrand, die die Rivalen ihres Favoriten böswillig ausser Gefecht setzten.
  • Von einem Tourleader, der sein Rennrad schulterte und 14 Kilometer bis zur nächsten Schmiede rannte.