«Ich bin ein Berliner» - John F. Kennedy 1963 in West-Berlin

26. Juni 1963: Vor dem Berliner Rathaus Schöneberg hält US-Präsident John F. Kennedy eine feurige Rede. Mit den legendären Worten «Ich bin ein Berliner» betont er seinen Kampf für die Freiheit der Stadt und lobt den Freiheitswillen der Berliner.

Der frühere amerikanische Präsident John F. Kennedy am 26. Juni 1963 während seiner berühmten Rede vor dem Rathaus Schöneberg in West-Berlin.
Bildlegende: Der frühere amerikanische Präsident John F. Kennedy am 26. Juni 1963 während seiner berühmten Rede vor dem Rathaus Schöneberg in West-Berlin. Keystone

Im «Sinerzyt» sendet SRF Musikwelle zwei Ausschnitte der historischen Rede von John F. Kennedy (*29. Mai 1917; † 22. November 1963). Im ersten Teil drückt er im Namen der amerikanischen Bevölkerung seinen Stolz auf die Westberliner aus. Er wisse nicht, dass jemals eine Stadt 18 Jahre lang belagert worden sei und dennoch in ungebrochener Vitalität lebe, mit unerschütterlicher Hoffnung, mit der gleichen Stärke und mit der gleichen Entschlossenheit wie West-Berlin.

Seine Rede in Westberlin hat John F. Kennedy unter tosendem Applaus mit folgenden Worten beendet: «Alle freien Menschen, wo immer sie leben mögen, sind Bürger dieser Stadt West-Berlin, und deshalb bin ich als freier Mann stolz darauf, sagen zu können: Ich bin ein Berliner.»

Moderation: Christian Salzmann, Redaktion: Bea Schenk