Impressionen vom Chalandamarz 1971 in Zuoz und Zernez

Jedes Jahr am 1. März geht es im Engadin laut zu und her. Am Chalandamarz marschiert die Schuljugend mit Schellen, Kuhglocken und Plumpen durchs Dorf und vertreibt die bösen Wintergeister. Begleitet wird der fröhliche Umzug von Volksliedern.

Junge Burschen mit blauen Sennenhemden, roten Zipfelmützen und grossen Kuhglocken.
Bildlegende: Chalandamarz 1998 in Zuoz: Mit lautem Glocken- und Schellengeläut vertreiben die jungen Burschen die bösen und garstigen Wintergeister. Keystone

1971 hat Radioreporter Burtel M. Bezzola seine Reisetasche gepackt und ist nach Zuoz und Zernez gefahren. Sein Stimmungsbericht vom Chalandamarz mutet wie ein farbiges Bilderbuch an.

Chalandamarz heisst übersetzt der erste Tag im Monat Mai. Chalandamarz ist in Graubünden ein jahrhundertealter Brauch, der bis heute zu den lebendigen Schweizer Traditionen gehört.

Moderation: Joël Gilgen, Redaktion: Bea Schenk