Memo-Treff: Die Operation

Nach der Diagnose Brustkrebs musste Ursula sich eine Brust amputieren lassen. Nach der Operation ist sie ziemlich deprimiert. Auch der Besuch von Emmi kann sie nicht aufheitern. Im Memo-Treff von 1992 dreht sich das Gespräch der beiden Frauen um Würde, Achtung und Respekt.

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Ursula fühlt sich nach der Brust-Amputation nur noch wie eine halbe Frau. Emmi will sie dazu ermuntern, die Möglichkeit eines kosmetischen Eingriffs zu prüfen. Doch Ursula graut vor weiteren Operationen und den Narben, die diese hinterlassen könnten.

Von den Ärzten fühlt sich Ursula schlecht beraten. Sie hat den Eindruck, dass man auf eine Brust-Amputation hätte verzichten können, diesen Eingriff aber vorgenommen hat, weil sie halt alt und alleinstehend ist.

Mitwirkende im Memo-Treff von 1992:
Lore Reutemann als Ursula
Valerie Steinmann als Emmi
Regie: Katja Früh