Memo-Treff: Hoch soll er leben!

Otto und Ursula hätten gerne mit Karl auf seinen Geburtstag angestossen. Doch leider standen sie mit Kuchen, Kerzen und Geschenken vor verschlossener Tür. Karl war offenbar ausgeflogen und machte tags darauf lange ein Geheimnis daraus, wo er spätabends unterwegs gewesen war.

Nicht alle sind an ihrem Geburtstag wirklich happy.
Bildlegende: Nicht alle sind an ihrem Geburtstag wirklich happy. colourbox

Der Geburtstag von Karl führt in der Memo-Gruppe zu Diskussionen, wie man es mit dem eigenen Jahrestag hält. Ursula kann ihren Geburtstag nicht ausstehen. Sie sieht sich dabei nur mit der Tatsache konfrontiert, schon wieder ein Jahr älter zu sein. Deshalb verreist sie an diesem Tag gerne, ist aber dann doch enttäuscht, wenn sie keine Gratulationen erhält.

Otto hingegen hat sich immer auf seinen Geburtstag gefreut und ihn gerne gefeiert, vor allem als seine Frau noch gelebt hat.

Nun wollen die beiden Freunde aber von Karl wissen, wie er seinen Geburtstag verbracht hat. Dieser zögert lange und rückt erst nach einigen Minuten mit der Wahrheit heraus. Er sei im «Haifisch» gewesen, einem Nachtlokal, das er von früher kannte. Damals gab es dort Tischtelefone. Männer konnten so den Frauen telefonieren, die ihnen gefielen, und sie an ihren Tisch bitten. Er wollte schon immer wieder einmal dorthin gehen. Doch leider stellte Karl bei seinem Besuch im «Haifisch» fest, dass es keine Tischtelefone mehr gab. Er bestellte sich einen Champagner und schaute sich einen Striptease an. Im Nachhinein musst er zugeben, dass er doch lieber mit Freunden ein Glas Wein genossen hätte.

Mitwirkende im Memo-Treff von 1991:
Inigo Gallo als Karl
Ettore Cella als Otto
Lore Reutemann als Ursule
Regie: Katja Früh