Memo-Treff: Loslassen können

Schöner wäre es doch: Man wird schwach und gebrechlich geboren und stirbt auf dem Höhepunkt des Lebens. Dies findet zumindest Otto, dem gerade die Autofahrerlaubnis aberkannt wurde. Was tun, wenn man sich nur noch alt und unnütz findet? «Loslassen», meint man im Memo-Grüppli.

Viele Menschen fühlen sich im Alter eingeengt oder gar vom Leben ausgesperrt. Dabei setzt man sich seine Schranken oft selber.
Bildlegende: Viele Menschen fühlen sich im Alter eingeengt oder gar vom Leben ausgesperrt. Dabei setzt man sich seine Schranken oft selber. Colourbox

Allerdings ist dieses «Loslassen» gar nicht so einfach. Sich gehen lassen, mit dem Strom der Menschen mitfliessen, all das wird im Alter zusehends schwerer.  Sowieso: was bringt das Alter eigentlich für Vorteile? Weisheit? Erkenntnis? Otto kann darauf verzichten. Seitdem er nun nicht einmal mehr Auto fahren kann, kommt er sich total überflüssig vor.

Dieser Memo-Treff  von Katja Früh wurde 1992 zum ersten mal gesendet mit:
Inigo Gallo als Karl
Ettore Cella als Otto
Lore Reutemann als Ursula
Valerie Steinemann als Emmi

Autor/in: daue, Redaktion: Pia Kaeser