Memo-Treff: Umgang mit psychisch Kranken

Emmis 20 Jahre jüngere Halbschwester leidet an einer endogenen Depression. Sie hat wochenlang kein Wort gesprochen, ist nur im Bett gelegen, hat die Decke angestarrt. Die Freunde vom Memo-Treff haben ganz unterschiedliche Haltungen gegenüber psychischen Erkrankungen.

Der sogenannte Winter Blues ist die leichte Form einer Depression. Manchmal reicht beim Winter Blues schon ein gutes Wort zur rechten Zeit, um die Stimmung aufzuhellen.
Bildlegende: Der sogenannte Winter Blues ist die leichte Form einer Depression. Manchmal reicht beim Winter Blues schon ein gutes Wort zur rechten Zeit, um die Stimmung aufzuhellen.

Für Ursula gibt es keinen Unterschied zwischen körperlichem und psychischem Leiden. Eine Depression ist eine Krankheit wie eine andere auch, meint sie. Karl dagegen tut sich schwer damit. Die Psychiatrische Klinik bezeichnet er abschätzig als «Spinnwinde». Er meint, Emmis Schwester müsse sich nur etwas zusammen reissen, dann werde es schon wieder besser.

Emmi bereut, dass sie ihre Schwester nie in Amerika besucht und sich nicht mehr um sie gekümmert hat. Eine Reise nach Amerika wäre aber für Karl nie in Frage gekommen. Doch weshalb sollte Emmi nicht alleine in die USA reisen?

Mitwirkende im Memo-Treff:

Inigo Gallo als Karl
Ettore Cella als Otto
Lore Reutemann als Ursula
Valerie Steinemann als Emmi
Regie: Katja Früh