«Mr. Glückskette» Roland Jeanneret erinnert sich

Roland Jeanneret gab der Glückskette über Jahrzehnte ein Gesicht und eine Stimme. Mittlerweile ist er zwar pensioniert, schwelgt aber gerne in Erinnerungen. Geschichten die ans Herz gehen und witzige, wie die über ihn selbst, als er ganz unverhofft zum Mr. Glückskette avancierte.

Roland Jeanneret im Studio Bern (2000).
Bildlegende: Roland Jeanneret im Studio Bern (2000). SRF

«Chönntisch nid iischpringe», wurde Roland Jeanneret 1977 gefragt, als sein Moderationskollege des Glückskette Sammeltags unpässlich war. Auf seine Frage:«Was muen ich denn mache», kam die lapidare Antwort: «Luege, dass möglichscht viel Gäld inechunnt»! 

Roland Jeanneret war gleich mit soviel Herzblut bei der Sache, dass er der Glückskette treu blieb. Ab 1991 avancierte er dann endgültig zur Stimme der Glückskette bis zu seiner Pensionierung 2011 . Noch immer ist er übrigens ganz begeistert und aktiv mit von der Partie wenn die Glückskette zur Spende aufruft und hilft in der Telefonzentrale. 

Natürlich wird er noch heute auf seine frühere Tätigkeit angesprochen und hat dementsprechend viel zu erzählen. So erinnert er sich an eine Familie, die sich samt Hund auf die Waage stellte und ihr Gewicht in Geldform an die Glückskette spendete. Dies aber nur ein Beispiel von unzähligen Spende-Geschichten über die Roland Jeanneret sich besonders freute.

Autor/in: daue, Redaktion: Pia Kaeser