Schluss mit Stöpseln in der Telefonzentrale

Die Zeitreise im «Sinerzyt» führt zurück zum 2. März 1938. Ein historischer Tag für das Telefonamt St. Gallen: Die Telefonzentrale wird vom manuellen auf den automatischen Betrieb umgestellt. Vorbei waren die Zeiten, in denen Telefonistinnen die Verbindungen noch stöpseln mussten.

Schwarz-Weiss-Fotografie von einer Frau mit Kopfhörern in einer Telefonzentrale.
Bildlegende: Telefonistinnen sorgten auch nach der Umstellung auf automatischen Betrieb für die richtige Verbindung, nur brauchten sie dafür wesentlich weniger Zeit. Bildarchiv ETH-Bibliothek Zürich

Über das grosse Ereignis in der Telefonzentrale St. Gallen berichtete das Schweizer Radio im März 1938 ausführlich. Im Ausschnitt aus dieser Archivperle erklärt unter anderem der Direktor des Telefonamts St. Gallen, weshalb die alte Stöpselanlage nach 23 ausgedient habe.

Der automatische Betrieb war vorerst nur für Verbindungen im Grossraum St. Gallen möglich. Bei Ferngesprächen wurden die Leitungen weiterhin manuell hergestellt. Um zu erfahren, wie das vor sich geht, stattete Radioreporter Arthur Welti den Telefonistinnen einen Besuch ab.

Moderation: Martin Wittwer, Redaktion: Pia Kaeser