Zeitsprung: Berliner Mauer

Die Berliner Mauer ist eines der bekanntesten Symbole des Kalten Krieges. 1961 gebaut, markierte sie die Grenze zwischen Ost- und Westeuropa. Beim Versuch, die Mauer von Ost nach West zu überwinden, verloren bis 1989 mindestens 136 Menschen ihr Leben.

Es gab aber auch einzelne Feiertage, an denen die Mauer geöffnet wurde, damit Leute aus dem Westen ihre Angehörigen im Osten besuchen konnten. Solche Besuche waren dank dem «Passierscheinabkommen» möglich, welches der West-Berliner Senat und die Ost-Berliner Behörden 1963 unterzeichneten. Erste Besuche im Osten waren an Weihnachten und über Silvester 1963/64 möglich. Als die Mauer sich nach den Feiertagen wieder schloss und alle aus dem Westen Ostdeutschland verlassen mussten, war dies für alle ein deprimierender Moment.

In unserem Archiv haben wir einen Bericht eines unbekannten West-Berliner Studenten gefunden, der diesen Moment am Grenzübergang «Oberbaumbrücke» miterlebt hatte.

Redaktion: Jill Esther Keiser