Zum 50. Todestag von General Henri Guisan

Am 7. April 2010 jährt sich zum 50. Mal der Todestag von General Henri Guisan. Der Waadtländer galt bis weit in die Nachkriegszeit als Symbol für die wehrhafte Schweiz. Wir blicken zurück auf den Rütli-Rapport vom 25. Juli 1940.

Als militärischer Führer und politischer Denker verstand es Henri Guisan, der Schweizer Bevölkerung und dem Militär Mut zu machen. Der Rütli-Rapport 1940 wird zur Motivationsrede zur Stärkung der Truppen. Bei diesem Rapport kündigt Guisan die Umsetzung der Réduit-Strategie an, mit der sich die Verteidigung auf den Alpenraum konzentriert. Eine Strategie, die später kritisch beurteilt worden ist, weil dadurch der grösste Teil der Schweizer Bevölkerung und wichtige Industrie-Betriebe praktisch ungeschützt waren.

Beiträge

  • Oberst Brigadier Traxel zum Rütli-Rapport

    Am 25. Juli 1940 bestellt General Henri Guisan alle Kommandanten der Schweizer Armee aufs Rütli zum Rapport. In seiner Rede ruft er seine Kader zu unverminderter Verteidigungsbereitschaft auf.

    Oberst Brigadier Traxel war beim Rütli-Rapport dabei und blickt 1960 auf dieses wichtige Ereignis zurück.

  • Auszug aus Guisans 1. August-Rede 1940

    Ein paar Tage nach dem Armee-Rapport auf dem Rütli, wendet sich General Henri Guisan in seiner 1. August-Rede ans Schweizer Volk. Er unterstreicht die Wichtigkeit der Landesverteidigung und betont, dass nur Achtung erhält, wer ein klares Auftreten hat.

    Zum Schluss seiner Rede erneuert er den Rütli-Schwur.

  • Abschiedsrede von General Henri Guisan

    Am 20. August 1945 entlässt die Eidgenössische Bundesversammlung General Henri Guisan auf dessen eigenen Wunsch aus dem Aktivdienst. In seiner Abschiedsrede erklärt er, die Pflichten eines Soldaten erfüllt und die Sicherheit des Landes geachtet zu haben.

    Seine Mission sei beendet, dem Land stehe er aber weiterhin zur Verfügung.