Kitesurfen in Indonesien: Auf dem selbstgebauten Brett

2014, Folge 9

Marc Ramseier ist Profi-Kitesurfer. Diesen Sommer will der 40-Jährige zurück zum Ursprung seiner Kitesurf-Leidenschaft. Auf Komodo-Island in Indonesien will er einen «kitetauglichen Untersatz» finden, um damit 30 Kilometer auf dem indischen Ozean nach Sumbawa zu surfen.

Im Jahr 2003 hat Marc auf Sumbawa (Indonsien) die wahrscheinlich weltbesten Bedingungen zum Kitesurfen in der Welle entdeckt. Marc hat sich darauf ein Haus auf der Insel gebaut und verbringt seither viel Zeit auf Sumbawa, um von diesen Idealbedingungen zu profitieren. Das Kitesurfen in der Welle gilt als die Königsdisziplin der Sportart. Nach seiner Zeit als Weltcup- und Wettkampf-Kitsurfer hat sich Marc voll und ganz diesem Spiel mit den Elementen verschrieben.

Diesen Sommer will er sich einem besonderen Abenteuer stellen. Mit einem Fischerboot reist er nach Komodo-Island. Im Gepäck hat er Proviant für nur zwei Tage und seinen Kite-Schirm. Dort will er einen «Untersatz» finden, der sich als «Kite-Board» eignet. Ziel ist es, mit diesem speziellen Kite-Gefährt zurück nach Sumbawa zu kiten. Vor Marc hat dies noch nie jemand versucht.

Aber Achtung: auf der Insel streunen Waranen herum. Ein Biss der sogenannten Komododrachen könnte tödlich sein. Marc hat deshalb auch grossen Respekt vor den bis zu 80 Kilogramm schweren Echsen. Schafft der Bieler die grösste Herausforderung seines Lebens?