Selbstironischer Electro-Pop aus Berlin

Tubbe sind Steffi und Klaus. Die zwei nehmen sich selber nicht so ernst. Und das macht sie sehr sympathisch. Denn ihre Ausgangslage ist nicht gross interessant, halt einfach Hipster-Durchschnitt.

Die beiden machen Electro-Pop (wer die deutsche Sprache und lüpfige Beats mag, ist bei ihnen goldrichtig) - und sie leben in Berlin. Was macht sie also so überdurchschnittlich hörenswert? Ihr selbstironischer Humor. Und der zeigt sich einerseits in den Texten, in den Videoclips, in den Interviews, aber vor allem schwingt er eben auch beim Hören der Songs immer mit. In «In Berlin» machen sie sich über das Leben der Mittzwanziger Grossstädter-Slash-Studenten lustig. Über die Start ups und die, die Vodka aus der Flasche trinken. Selber sind sie aber kein Müh‘ anders und singen: «In Berlin da darf man das. Allles klar?!»

Die Songs der Woche: Tubbe «In Berlin» | Tink «Ratchet Commandments» | Woolf And The Wondershow «Cloaked» | Slaves «Cheer Up London» | Nadine Carina «White Moon»

Gespielte Musik