«Nach meinen letzten Konzert in Zürich habe ich nur geweint»

Vier Jahre lang war der schwedische Songwriter Jens Lekman in einem tiefen Loch – sowohl musikalisch, als auch menschlich. Wie er den Weg aus diesem Loch gefunden hat, erzählt er im Interview bei «Sounds!».

Bildlegende: Ellika Henrikson

Jens Lekmans letztes Album «I Know What Love Isn't» aus dem Jahr 2012 hat das «Sounds!»-Team eigentlich in gar nicht so schlechter Erinnerung... der schwedische Disco-Folker dafür umso mehr.

Als wir ihn vor seinem Konzert im Zürcher Club Zukunft zum Interview treffen, erzählt uns Lekman gleich als erstes, was für negative Erinnerungen er an seinen letzten Zürich-Gig hat: «Ich habe mir die Setlist vom letzten Konzert angeschaut, das ich in Zürich gespielt habe – was gleichzeitig auch die letzte Show der damaligen Tour war. Nach diesem Konzert musste ich damals einfach nur weinen», erzählt uns der Schwede.

«In mir herrschte das Gefühl der totalen Hoffnungslosigkeit. Ich habe fünf Jahre lang an etwas gearbeitet, das sich als totales Fiasko herausgestellt hat», so Lekman weiter. «Alle haben das Album gehasst – und ich habe eine lange Tour gespielt, die absolut wertlos war.»

Mit einer Therapie und diversen ulkigen Projekten, hat er in der Zwischenzeit wieder auf die persönliche Erfolgsspur zurückgefunden. Sein diesjähriges Album «Life Will See You Know» und die dazugehörige Single «What's That Perfume That You Wear?» strotzen nur so vor Zuversicht.

Mehr Ausschnitte aus dem Interview mit Jens Lekman gibt's im Podcast.

Gespielte Musik

Autor/in: Luca Bruno, Moderation: Luca Bruno, Redaktion: Matthias Erb & Luca Bruno