Buschs Tierleben oder jedem Tierchen sein Pläsierchen

«Wenn einer, der mit Mühe kaum / Geklettert ist auf einen Baum, / Schon meint, dass er ein Vogel wär', / So irrt sich der.» Im Werk von Wilhelm Busch tummeln sich vorlaute Frösche, abgebrühte Hühner, liebeskranke Gänse, betrunkene Bären, eitle Maulwürfe und philosophische Käuze.

Zum hundertsten Todestag des grossen Humoristen liest Ulrich Beseler eine Auswahl von Buschs Gedichten und Geschichten, darunter die «von dem Bitterbösewichte», der sich Fipps der Affe nennt. Musikalisch illustriert von Balts Nill und Urs Siebold. «Froh hupft der Floh. / Vermutlich bleibt es noch lange so.»

Redaktion: Anina Barandun