«Spasspartout» goes Fasnacht

Die diesjährige Basler Fasnacht war speziell und widersprüchlich. So wie die Themen, die derzeit in der Luft liegen.

Morgestraich, Basler Fasnacht 2016.
Bildlegende: Morgestraich, Basler Fasnacht 2016. keystone

Da sind zum Beispiel die alljährlichen Dinge wie die ewigen Baustellen in der Stadt, das Fahrradfahrverbot in der Innerstadt oder die immer stärker werdende Verbotskultur, die die Baslerinnen und Basler bewegen. Und logischerweise lassen sich darüber die eine oder andere Pointe, der eine oder andere Zweizeiler oder gar der eine oder andere gute Schnitzelbangg-Vers schreiben. Aber es sind auch andere, schwierigere Themen im Raum, die die Fasnachtssatire fordern: der Krieg in Syrien, der beispiellose Flüchtlingsstrom oder die erneuten Anschläge in Paris. Was sagt man dazu? Sagt man überhaupt was oder verzichtet man auf Pointen zu diesen Themen?

In diesem Widerspruch zwischen Grundsätzlichem und Unwichtigem bewegte sich die diesjährige Basler Fasnacht oder zumindest der Teil von ihr, der sich satirisch äusserte: Schnitzelbänggler, Zeedeldichter, Sketcheschreiber. Und es ist erstaunlich, wieviel Kreatives aus diesem Widerspruch heraus entstanden ist. Was das konkret ist, zeigt der «Fasnachts-Spasspartout» von Michael Luisier.

Redaktion: Michael Luisier