Federers Tricks zum Davis Cup-Erfolg

In der «sportlounge» verrät Federer, wie er Wawrinka zum Davis Cup-Erfolg motivierte. Insider erzählen vom Handel mit minderjährigen Fussball-Talenten. Walliser Freeskier zeigen dank alten Ski spektakuläre Bilder und ein Nachwuchstalent spricht über seinen Karrierekiller Pfeiffersches Drüsenfieber.

Lukas Studer moderiert die Sendung.

Beiträge

  • Davis Cup – Psychogramm des Duos Federer-Wawrinka

    Es war ein Marathon, nervenaufreibend, mit wunderbarem Ende: der Davis Cup-Viertelfinal in Genf mit Stanislas Wawrinka und Roger Federer. Die «sportlounge» zeichnet das Psychogramm der beiden. Federer erzählt, wie er Wawrinka auf einem Spaziergang aufmunterte, wie er eine Art Vaterrolle übernehmen musste für das Team, als Wawrinkas Nerven flatterten. Obwohl der Romand als Nummer 3 der Welt einen Rang vor Federer klassiert ist, war Federer der klare Leader. Der Routinier konnte ausspielen, was nur er kann: eine gewaltige Ruhe.

  • Fussball – Kinderhandel, ein weltweites Problem

    Die Transfersperre der FIFA gegen den FC Barcelona wegen Transfers zu junger Spieler zeigt: Kinderhandel im Fussball ist weiterhin ein Problem. Die «sportlounge» zeigt einen Beitrag des WDR, der die weltweite Verbreitung thematisiert, aber auch Fälle in der Bundesliga findet. Bis zu 200‘000 Euro erhalten Ausbildner in Südamerika von europäischen Klubs für Talente. Minderjährige werden mit falschen Versprechen nach Deutschland gelockt. Und wie sieht das in der Schweiz aus? Peter Knäbel vom Fussball-Verband erzählt von eigenen Erlebnissen mit «Kinderhändlern».

  • Freeski – das Comeback der Pommes-frites-Ski

    Die Brüder Falquet aus dem Wallis sind Legenden der Freeski-Szene. In einem Porträt der «sportlounge» vor drei Jahren haben sie erzählt, warum sie nach schweren Stürzen und Lawinenunfällen nicht mehr das letzte Risiko eingehen wollen. Diesen Frühling standen sie in den Bergen Japans wieder vor der Entscheidung: Risiko oder nicht? Sie entschieden sich gegen das Risiko, entdeckten dafür die alten Ski wieder: Ski, so schmal und gerade wie Pommes frites. Nur dank diesen alten Latten konnten sie doch noch spektakuläre Bilder drehen, die jedem Skifan ein «Ich will auch!» entlocken werden.

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  • Schicksalsgeschichte – Karrierekiller Pfeiffersches Drüsenfieber

    Es ist winzig, das Epstein-Barr-Virus. Doch es löst eine heimtückische Krankheit aus: das Pfeiffersche Drüsenfieber. Und dieses hat schon so manche Sportlerkarriere zerstört. 95 Prozent aller Europäerinnen und Europäer infizieren sich bis zum 30. Lebensjahr mit dem Virus. Doch von der Krankheit betroffen sind vor allem Leistungssportler, auch Roger Federer oder die Degen-Zwillinge. Die U23-Weltmeisterin im Langlauf, Silvana Bucher, ist eines der tragischen Beispiele im Schweizer Sport. Sie galt als Riesentalent. Doch das Pfeiffersche Drüsenfieber hat ihre Karriere zerstört.

  • «Tscheggsch de Pögg» – Wie wird der EM-Marathon Zürich vermessen?

    Polizeieskorte, Millimetermassstab und Zusatzmeter: Wer denkt, die Vermessung der 42,195 Kilometer der Marathonstrecke für die EM in Zürich sei simpel, der irrt. Die «sportlounge» hat die Messspezialisten begleitet. Und dabei auch herausgefunden, warum ein Marathon eigentlich nicht 42,195 Kilometer, sondern 42,237 Kilometer lang ist. Mehr dazu in der Rubrik «Tscheggsch de Pögg».