Graubünden 2022 – kantonale Abstimmung mit nationaler Strahlkraft

Am 3. März stimmen die Bündner darüber ab ob sie die olympischen Spiele 2022 in St. Moritz und Davos durchführen wollen. Im Studio diskutierten Befürworter und Kritiker der Kandidatur über die Vor- und Nachteile.

Die Strahlkraft der Olympischen Ringe soll die Region und die ganze Schweiz erfassen und alle Bereiche der Gesellschaft beleben, hoffen die Befürworter einer Olympiakandidatur. Dem gegenüber drohen Schulden und Umweltprobleme. Die Kritiker glauben nicht, dass das IOC weg vom Gigantismus und zurück zu den Wurzeln will.

In einer Spezialausgabe der «sportlounge» diskutierten Gian Gilli, Direktor Graubünden 2022, René Fasel, IOC Mitglied, Silva Semadeni, Präsidentin Komitee Olympiakritisches Graubünden und Anita Mazzetta, Geschäftsleiterin WWF Graubünden. Steffi Buchli moderierte die Sendung.

Beiträge

  • «Retro» mit Beni – Skispringen in Unterwasser

    Im Wohnort von Simon Ammann wurde vor 50 Jahren gesprungen, wobei V-Stil und Helm noch kein Begriff waren. In Arosa ritt ein späterer Arbeitskollege von Beni Thurnheer um die Wette und die Bobbahn von St. Moritz lieferte zwar spektakuläre Bilder, war aber zu schnell für einen Viererbob-Bewerb.