Kamelrennen in Abu Dhabi – Jockeys sind teure Roboter

In der Wüste von Abu Dhabi ist der grosse Sport nicht etwa der Fussball, sondern es sind die Kamelrennen.

Reiche Scheichs fahren bei brütender Hitze in ihren klimatisierten Karossen entlang der Strecke, immer im Blick den Rennverlauf und ihre bis zu neun Millionen Franken teuren Kamele. Geritten werden diese heute nicht mehr von Kinderjockeys, sondern von teuren Robotern. In Spanien lässt die Verurteilung des Dopingarztes Eufemiano Fuentes aufhorchen. Die Blutbeutel und damit die Beweise gegen 35 Athleten sollen vernichtet werden. Ariella Kaeslin hat ihr ganzes Leben dem Turnen verschrieben – mit grossem Erfolg. Seit sie von der grossen Bühne abgetreten ist, hat sich ihr Leben komplett verändert. Lukas Studer moderierte die Sendung.

Beiträge

  • Schweiz auch von Tschechien nicht zu stoppen

    Die Schweizer Eishockey-Nati hat auch das 3. Spiel bei der WM in Stockholm gewonnen. Nach den Siegen gegen Schweden und Kanada setzte sich das Team von Sean Simpson mit 5:2 gegen Tschechien durch und übernahm die Tabellenführung in der Gruppe S.

    Mehr zum Thema

  • Kamelrennen in Abu Dhabi – Jockeys sind teure Roboter

    In den Vereinigten Arabischen Emiraten sind Kamelrennen so beliebt wie hierzulande Fussball. In der Wüste werden jedes Jahr 240 Rennen veranstaltet. Es geht um Ehre und Vergnügen, nicht um Geld. Die Rennen sind ein skurriles Zusammenspiel zwischen armen Kamelpflegern und reichen Scheichs. Als Jockeys wurden bis 2004 Kinder aus armen Nachbarländern eingesetzt. Seit das verboten ist, reiten teure Roboter die Kamele.

  • «Tscheggsch de Pögg»: Wie entsteht ein Flatterball im Fussball?

    Die Flugbahn ist unberechenbar, der Ball ändert plötzlich seine Richtung. Die Torhüter fürchten diese raffinierten Schüsse. Welche Technik es dafür braucht und warum ein Ball flattert, zeigt die Rubrik «Tscheggsch de Pögg».

  • Der Fall Fuentes – Spanien und das Doping

    Der spanische Doping-Arzt Eufemiano Fuentes wurde kürzlich von der Justiz seines Landes zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Zudem darf er während vier Jahren nicht mehr praktizieren. Doch was passiert mit den Beweisen, mit den 211 konfiszierten Blut- und Plasmabeuteln? Laut der Richterin sollen diese vernichtet werden, um die Privatsphäre der 35 betroffenen Athleten zu schützen. Die «sportlounge» über die Dopingbekämpfung und ihre absurden Geschichten.

  • Ariella Kaeslin im Gespräch: ihr Leben nach dem Spitzensport

    Um Ariella Kaeslin ist es ruhiger geworden. Die einstige Spitzenturnerin und Sportlerin des Jahres ist 2011 von der grossen Bühne abgetreten. Ihr Leben sieht nun anders aus: der Druck des Sports ist weg und mit ihm die Emotionen um Sieg und Niederlage. Lukas Studer trifft Ariella Kaeslin zum Gespräch, an einem Ort, wo die 25jährige Luzernerin ihren neuen Sport ausübt.

  • «Retro» mit Beni und dem grossen Sieg der Nati gegen Italien

    In dieser Sportwoche vor genau 20 Jahren spielte die Schweiz gegen Italien. In Bern ging es um die Qualifikation zur Fussball-WM 1994 in den USA. Die Schweiz siegte im grossen Spiel mit 1:0. In der gleichen Woche ereignete sich eine der grössten Tragödien im Frauentennis. Monica Seles wurde von einem Fan ihrer Rivalin Steffi Graf mit einem Messer attackiert. Beni Thurnheer präsentiert die historischen Bilder.