«sportlounge»: Ammann und Küttel - das Erfolgsgeheimnis

Simon Ammann und Andreas Küttel landeten wenige Wochen vor den Olympischen Spielen in der «sportlounge». Seit vielen Jahren kämpfen die beiden einen einsamen Kampf an der Weltspitze.

Punkto Teamgrösse sind sie auf Augenhöhe mit den Skisprungexoten aus Korea, Frankreich, Italien oder Bulgarien. Punkto Erfolge gehören sie aber mit den Österreichern, Finnen oder Norwegern zu den Grossen.
 
In der «sportlounge» versuchten wir dem (Erfolgs-)Geheimnis von Simon Ammann und Andreas Küttel auf die Spur kommen, wir erlebten mit, welche (versteckten) athletischen Fähigkeiten in ihnen stecken, welche Innovationen den Erfolg bringen, und was sie über Magersucht, BMI und Skispringen denken.
 
Gäste:
Simon Ammann, Olympiasieger, Weltmeister, 11 Weltcupsiege.
Andreas Küttel, Weltmeister, fünffacher Weltcupsieger.
Gary Furrer, Chef Skisprung bei Swiss Ski

Beiträge

  • Video «Zwischen Vierschanzentournee und Olympia» abspielen

    Zwischen Vierschanzentournee und Olympia

    Simon Ammann ist soeben von seinem 12. Weltcup-Sieg in Sapporo zurückgekehrt. Er erzählt, wie schwierig es ist, parallel zwei grosse Ziele zu erreichen, nämlich den Gesamtsieg im Weltcup und erfolgreiche Olympische Spiele. Andreas Küttel hat sich nach der misslungenen Vierschanzentournee ins Training zurückgezogen und erklärt, wie er auf Olympia hin wieder zu seiner Bestform kommen möchte. Dass ihm sein Training «Flügel» verliehen hat, demonstriert Küttel im Sprungtest mit Patrick Heuscher und Alexander Martinez eindrücklich.

  • Video «Ausgeklügelte Trainingsmethoden» abspielen

    Ausgeklügelte Trainingsmethoden

    Gary Furrer erklärt, worauf es beim Skisprung-Training ankommt: «Nicht die Muskelmasse zählt, sondern die vorhandene Muskulatur optimal einzusetzen ist das Ziel.» Um mit minimalem Gewicht die maximale Sprungkraft zu erreichen, hat Gary Furrer spezielle Übungen und Trainingsgeräte erfunden. Ammann und Küttel demonstrieren im Studio drei Übungen, während Furrer erläutert, worauf es bei den jeweiligen Trainingsgeräten ankommt und was man damit trainiert.

  • Video «Gewichtsprobleme vieler Athleten» abspielen

    Gewichtsprobleme vieler Athleten

    Wer weit springen will, muss leicht sein. Deshalb hungern viele Springer – manche sogar so lang, dass sie völlig entkräftet zurücktreten oder eine Pause einlegen müssen. Ein FIS-Reglement von 2004 besagt, dass wer den Body Mass Index (BMI; Gewicht durch Körpergrösse im Quadrat) von 18,5 unterschreitet, mit kürzeren Skis springen muss. Ein Beitrag veranschaulicht die Thematik anhand von Grafiken. Dass man mit dem Körpergewicht sinnvoll umgeht, ist für Simon Ammann «eine Frage der Professionalität».