«sportlounge»: Eishockey: Ausnahmezustand Playoff

Wenn Spieler trotz Schmerzen unter allen Umständen weiterspielen wollen, wenn Trainer stundenlang Videos schauen und beim Coachen zu allen Tricks greifen und wenn Schiedsrichter noch mehr den Zorn der Trainer, Spieler und Fans spüren, dann ist Playoffzeit.

Für alle Beteiligten ist es die schönste Zeit des Jahres. Doch es ist eine verrückte Zeit, für alle gilt quasi der Ausnahmezustand. Die «sportlounge» schaut hinter die Playoffkulissen, begleitet einen Spieler während drei Playofftagen, hört bei einem Schiedsrichterduo genau hin und zeigt eindrückliche Bilder aus der medizinischen Abteilung.

Im Studio diskutierten der Schweizer Topschiedsrichter Danny Kurmann, Klotens Assistenztrainer Felix Hollenstein und Fribourg-Stürmer Benjamin Plüss.

Beiträge

  • Video «Die schönste Zeit der Saison» abspielen

    Die schönste Zeit der Saison

    Wenn bei Eishockeyspielern die Bärte spriessen, ist wieder Playoff-Zeit. Dann liegt der Fokus bei allen Spielern nur noch auf dem Eisfeld. Es herrscht Ausnahmezustand bei Spielern, Trainern und Schiedsrichtern. Danny Kurmann merkt den Spielern an, wann die Playoffs sind: «Die Protagonisten gehen viel mehr an ihre Schmerzgrenzen.» Für Trainer und Spieler ist es deshalb umso wichtiger, dass die Schiedsrichter ihre Linien beim Pfeifen im Spiel einhalten.

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    Hockey, Essen, Schlafen

    Während den Playoffs dreht sich bei den Spielern alles um den Sport. Alles andere muss hinten anstehen. Dies zeigt das Beispiel von Thomas Ziegler, Spieler des SC Bern, den wir zwischen zwei Partien während 48 Stunden begleiten durften. Für die Spieler ist es wichtig, sich so gut wie möglich zu regenerieren. Für einen Coach sei es noch schwieriger, abschalten zu können, als für die Spieler, weiss Hollenstein. Eine besonders hohe Belastung sind die Playoffs für die Amateur-Schiedsrichter.

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    Schmerzhafte Herausforderung

    Zu den Playoffs gehören immer wieder auch Verletzungen einzelner Spieler. Für die Akteure sind die Playoffs die wichtigste Zeit im Jahr, da beisst manch einer auf die Zähne und spielt trotz lädiertem Körper weiter. Jahr für Jahr kämpfen angeschlagene Spieler um den Sieg in den Playoffs, wie Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm «Les règles du jeu» am Beispiel des Genfer Spielers Philippe Bozon während den Playoffs 2004 zeigt. «In dieser Zeit geht man als Spieler oftmals über die Schmerzgrenze hinaus», bestätigt Benjamin Plüss.