«sportlounge»: Freefight - fördert Kampfsport Jugendgewalt?

Freefight oder Mixed Martial Arts (MMA) - die aufstrebende und in den USA bereits sehr erfolgreiche Kampfsportart löst heftige Kontroversen aus. Ein Regelwerk, das ein Schlagen am Boden liegender Gegner erlaubt, brüskiert die Öffentlichkeit. Wo ist die Grenze zwischen Sport und Schlägerei?

Freefight verbindet die verschiedensten Kampfstile von Kicken bis Ringen in einer Sportart und steigert den Kampfsport damit ins Extreme.
 
 Die Kämpfer und Vertreter der Sportart streichen die strenge Reglementierung, die hohen Anforderungen sowie den Respekt unter den Sportlern heraus. Kritiker bezeichnen die Sportart als «brutal», «nicht gesellschaftsfähig» und als «Förderung von Jugendgewalt».
 
In diesem Spannungsfeld diskutierten:
Peter Mettler, MMA-Profikämpfer.
Rafael Perlungher, Leiter der MMA-Academy Yogaka.
Annette Denz, Pädagogische Leiterin Aufnahmeheim Basel.
René Zenhäusern, Facharzt physikalische Medizin und Verbandsarzt der Swiss Karate Federation.

Beiträge

  • Video «Was ist MMA?» abspielen

    Was ist MMA?

    Am Anfang einer spannenden Kontroverse steht ein Beitrag, der einen Einblick in den Kampfsport MMA vermittelt. Rafael Perlungher und Peter Mettler verteidigen ihre Sportart gegenüber Vorwürfen der masslosen Brutalität und mangelnden Gesellschaftsfähigkeit. René Zenhäusern kritisiert das Reglement und die Handschuhe von MMA-Sportlern scharf.

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    Was löst MMA aus?

    Was fasziniert die Zuschauer an MMA? Was lösen Kämpfe aus? Eine Reportage aus Genf bringt Publikums¬meinungen in die „sportlounge“ und stellt die Frage: Sollen Kinder ohne elterliche Begleitung MMA-Veranstaltungen besuchen dürfen? Annette Denz hat grosse Bedenken gegenüber dem Kampfsport MMA und sieht dafür keinen Platz in der heutigen Gesellschaft.

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    Sportler oder Schläger?

    Gibt es Parallelen zwischen Strassenschlägereien und MMA-Kämpfen? Haben Kampfsportler ein erhöhtes Gewaltpotenzial? Im Gegenteil, argumentiert Peter Mettler, beim Training würden wichtige Werte wie Ehrlichkeit und Respekt vermittelt. René Zenhäusern hingegen sieht keine Möglichkeit zu verhindern, dass Strassenschläger ihre Techniken in MMA-Trainings verfeinern und dadurch zunehmend brutaler werden.