«sportlounge»: Marathon - 42,195 km leiden, warum?

Wer einen Marathon läuft, nimmt Schmerzen, Leiden und Strapazen in Kauf. Trotzdem verzeichnen die Organisatoren weltweit steigende Teilnehmerzahlen.

Auch am berühmtesten Marathon der Welt, dem New York Marathon, nahmen dieses Jahr so viele Läufer teil wie noch nie - fast 44'000, die meisten davon Hobbyläufer.
 
Was treibt diese Leute an, sich über 42,195 km abzuplagen? Viele von ihnen riskieren sogar ihre Gesundheit, weil sie nur ungenügend vorbereitet an den Start gehen. Schaden solche Marathon-Touristen am Ende gar dem Image dieses Sports?
 
 Die Gäste:
 Anita Marks, Hobbyläuferin und Teilnehmerin am New York Marathon.
 Bruno Lafranchi, ehem. Spitzenläufer und Organisator Zürich Marathon.
 Bruno Baviera, Arzt und Rückenspezialist.
 Frank Baumann, Marathonmuffel.

Beiträge

  • Video «Zurück vom NY Marathon» abspielen

    Zurück vom NY Marathon

    Anita Marks berichtet mit grosser Begeisterung von ihrem eben absolvierten NY Marathon. Sie spricht über die Faszination der Zuschauer, die sie antrieben, und den Kilometer 36, der ihr als härtester Kilometer in Erinnerung blieb. Was hat es auf sich mit der ominösen „Wand“? Bruno Lafranchi schildert das Phänomen aus Sicht des Spitzensportlers und versucht ein weiteres Phänomen, das „Runner‘s High“, näher zu beschreiben.

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    Grenzen ausloten

    Bruno Baviera hat Erklärungen dafür, wieso immer mehr Menschen Marathon laufen, und versucht zu ergründen, was diese vorantreibt. Um die medizinischen Aspekte aufzuzeigen, hat sich Anita Marks vor und nach ihrem ersten Marathon einem Gesundheits-Check und einer biomechanischen Analyse unterzogen. Sie ist überrascht von den positiven Testergebnissen und beeindruckt von der Laufanalyse, die aufzeigt, dass Amateursportler während des Marathons doppelt so hoch belastet sind wie Spitzenläufer.

  • Video «Marathon laufen – wofür?» abspielen

    Marathon laufen – wofür?

    Anita Marks wollte mit der Marathonteilnahme ihre Grenzen ausloten und aus dem Büroalltag ausbrechen. Bruno Baviera erkennt bei Läufern die Suche nach innerer Ruhe und Rhythmisierung, welche auch Bruno Lafranchi beim Laufen findet. Frank Baumann hat bis zum Schluss der Diskussion wenig Verständnis für das Phänomen Marathon, und Anita Marks ist überzeugt, dass es für sie ein einmaliges, spezielles und schönes Erlebnis bleiben wird.